QiGong

Was ist Qi Gong?

Qi Gong (gesprochen: „Tschi Gun“) ist eine 4000 – 7000 Jahre alte systematische Übungstechnik, die Bewegungs-, Atmungs- und mentale Abläufe beschreibt. Seit Jahrtausenden auch als Gesundheitspflege- und Heilverfahren eingesetzt wird Qi Gong später eine der tragenden Säulen der TCM.

Die genaue Beobachtungen von Bewegungsabläufen bei Mensch und Tier (wie wir uns strecken und räkeln, um wieder wacher zu sein, wie Katzen buckeln oder wie wir tief durchatmen, um uns zu beruhigen) führten zur Entwicklung von langsam ausgeführten Streck- und Dehnübungen (Dong Gong) aber auch zu Konzentrationsübungen in körperlicher Ruhe(Jing Gong).

Auf gleiche Weise entstanden aus der Beobachtung unserer tiefen Seufzer bei gedrückter Stimmung die heilenden Laute und aus dem Reiben und Tätscheln schmerzhafter Körperregionen die Selbstheilmassage – später im Japanischen auch das Jin Shin Jyutsu.

Heute unterscheidet man fünf große Qi Gong-Schulen:

Viele Übungen kamen mit dem Buddhismus aus Indien nach China und stellen teilweise Yogaübungen dar, die in die Qi Gong-Schule integriert wurden. Teilweise entwickelten die Chinesischen Buddhisten aber auch eigene Übungen.

Übungen, die aus den Kampfeskünsten heraus entwickelt wurden, um den Körper zu stärken und die Harmonie von Körper und Geist zu wahren.

Schon früh wurde die heilsame Wirkung bestimmter Übungen zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Heute ist Qi Gong bis in die westliche Medizin hinein in Klinik und Praxis fest etabliert. Zahlreiche Studien belegen auch den Schulmedizinern inzwischen den großen Effekt des Qi Gong bei vielen Krankheitsbildern.

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